Wein Rosé - Die häufig gestellten Fragen

Was ist ein Rose Wein?

Der Rosé - Wein wird aus roten Trauben erzeugt, hat aber im Vergleich zu Rotwein eine sehr helle Farbe. Bei einem Rosé - Wein ist die Maischestandzeit stark verkürzt und daher haben die Trauben vor der Pressung weniger Zeit, um die Farb- und Inhaltsstoffe der Maische zu extrahieren.

Denn die meiste Farbe befindet sich in der Beerenhaut. Durch sanftes Pressen bleibt die Farbe in der Beerenhaut. So hat ein Rosé - Wein im Vergleich zum Rotwein eine hellere Farbe und ist leichter und frischer im Geschmack. In dieser Hinsicht ähnelt sich der Weintyp eher einem Weißwein, der auf eine ähnliche Art und Weise gewonnen wird.

Man erhält einen fruchtigen und körperreichen Weintyp mit einem dezenten Säuregehalt.

Ein idealer Sommerwein, mit fruchtigem Duft, der bei 12-14 Grad getrunken werden sollte.

 

Die Bezeichnung Rose Wein leitet sich von der Farbe dieser besonderen Weinsorte ab, die farblich variieren kann, aber grundsätzlich auf der Farbskala zwischen dem Weißwein und dem Rotwein liegt, also weder "rot" noch "weiß" ist, sondern eher "rosa" oder auf Französisch "Rosé". Auch Sekt und Schaumwein kann aus einem Rosé gewonnen werden. Bei einem Schaumwein wird der Wein weitervergoren, so dass sich Kohlensäure bilden kann - der Wein "schäumt" beim Ausschank und sprudelt im Glas. Sekt und Schaumwein werden gerne kühl als Aperitif getrunken.

Woher hat ein Wein wie Rose seine besondere Färbung?

Wenn Sie im Frühjahr durch die Reben wandern, können Sie die Blüten der späteren Weintrauben sehen. Es existieren heute zwischen 8.000 und 10.000 verschiedene Rebsorten. Davon sind ca. 1000 weltweit zur Weinherstellung zugelassen. Ganz grob lassen sich die Rebsorten in 2 Kategorien unterteilen: Rote, z.B.: Spätburgunder und Weiße Trauben wie z.B. Riesling.

 

Die roten Trauben haben dabei eine dunkle Schale, die blau bis lila gefärbt ist, und auch vielerlei Farb- und Gerbstoffe enthält, die später für die Herstellung von Wein wie Rose von Bedeutung sind. Die weißen Trauben haben eine hellere Schale, die eine grünliche oder gelbliche Farbe aufweist.

 

Bei der Herstellung von Weinen für Rose werden die Trauben im Weingut, nachdem sie geerntet wurden, vom Winzer gar nicht, oder nur kurzzeitig auf der Maische gelagert, bevor sie gepresst werden. Je intensiver der Kontakt mit den Beerenhäuten, desto dunkler ist später die Färbung des Rose Weins.

 

Es gibt Rose -Weine in vielen verschiedenen Farbschattierungen, diese reichen von lachs- bis kirschfarbenen Rose Weinen.

Welche Methoden gibt es, um Wein wie Rose zu gewinnen?

Es werden im Allgemeinen 3 Methoden unterschieden, wie man einen Wein wie Rose erzeugen kann.

 

Die "Mazerationsmethode" beschreibt die Anfangszeit der Weingewinnung. Dabei kommt der Traubenmost in Kontakt mit den Schalen der Trauben in der Maische. Je länger dieser Kontakt andauert, desto intensiver wird später die Farbe des Rose Weins.

 

Bei der "Abpress-Methode" wird die rote Maische direkt gekeltert. Die roten Trauben werden vom Winzer also direkt gepresst und bekommen so nur eine ganz leichte Färbung, bevor sie wie bei einem Weißwein weiter verarbeitet werden.

 

Bei der sogenannten "Saignée Methode" werden auf dem Weingut aus dem Gärbehälter mit der Rotwein Maische nach einigen Stunden oder Tagen 10 bis 20 % des Mostes abgezogen, bevor dieser gepresst wird. So bekommt er eine rötliche Farbe und anschließend wird der Wein zu Rose weiter vergoren.

Was ist der Unterschied zwischen Weißherbst und Rose?

Den größten Unterschied zwischen Rosé und Weißherbst findet man in der Regel im Weinrecht.